Mario Iltisberger

28.01.2016 Patientenverfügung für Unternehmer

IMGP5877 „Unverhofft kommt oft“, heißt ein altes Sprichwort – und nicht immer ist das Unverhoffte positiver Natur. Unfälle oder Krankheiten können z. B. Situationen herbeiführen, in denen wir wichtige Angelegenheiten nicht mehr eigenverantwortlich regeln können. Dann müssen Dritte in unserem Sinne handeln und teilweise weitreichende Entscheidungen treffen.

„In unserem Sinne“ können Partner, Kinder oder nahe Verwandte in solchen Situationen jedoch nur handeln, wenn Sie rechtzeitig vorgesorgt und entsprechende Vollmachten erteilt haben. Eine so genannte „Vorsorgevollmacht“ eignet sich sehr gut, um Ihre individuellen Anweisungen für den Notfall festzuhalten; eine „Patientenverfügung ergänzt diese für den Fall, wenn man nicht mehr in der Lage ist, seinen Willen konkret zu äußern.

Region Aktiv hat sich diesem schwierigen Thema gestellt und Herrn Rechtsanwalt Thomas Stein eingeladen. Er informierte ausführlich über die Notwendigkeit und Zielsetzung von Vorsorgevollmachten und Patientenverfügung und zeigte an Beispielen, wie diese korrekt und bedarfsgerecht aufgesetzt werden. Fragen während und nach dem Vortrag wurden bestmöglich beantwortet. Es zeigte sich jedoch auch, dass bei der Komplexität der Themen eine persönliche Beratung seitens eines qualifizierten Rechtsanwaltes dringend zu empfehlen ist. Es gibt soviele Fallstricke beim Erstellen von Verfügungen, dass diese der Normalbürger gar nicht alle wissen kann. Auch die ausgehändigten Unterlagen von Herrn Stein können hier nur eine erste Hilfestellung geben, um den Nutzer für das Thema zu sensibilisieren.

Ein Dank gilt nicht nur Herrn Stein, sondern auch Frau Kerstin Goertz, die nicht nur die Räumlichkeiten bei Mundipharma zur Verfügung stellte, sondern auch für Imbiss und Getränke sorgte.

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