Mario Iltisberger

29.05.2019 China und Deutschland: Wer tickt wie?

lautete der Titel ihres spannenden, kurzweiligen und sehr lehrreichen Vortrages über die Unterschiede der beiden Kulturen. Angelika Schutzbach zeigte auf, welchen Stellenwert die „Interkulturelle Kompetenz“ als solche gerade für Unternehmen heutzutage hat, denn die Fähigkeit, mit Individuen und Gruppen anderer Kulturen erfolgreich und angemessen zu interagieren, ist in unserer heutigen schnelllebigen, ultratechnisierten und hoch-globalisierten Welt wichtiger denn je.
Angelika Schutzbach erläuterte anschaulich die Unterschiede in Kultur und Hierarchien auf deutscher wie auch auf chinesischer Seite. So finden wir in der westlichen Welt bei den Menschen meist eine starke individualistische Prägung mit viel persönlicher Freiheit, und Möglichkeiten, sich einzubringen, zu entfalten und individuelle Verantwortung zu übernehmen. Im östlichen Sektor herrscht eine starke kollektivistische Prägung vor. Hier fühlt sich der Einzelnen sehr stark seiner jeweiligen Gruppe verpflichtet; das Gruppenwohl steht dabei immer im Vordergrund.
Zahlreiche Wortmeldungen und Nachfragen aus den Reihen der interessierten Teilnehmer machten deutlich, wie gut das Thema beim Publikum ankam und wie aufgeschlossen die Zuhörer der „Interkulturellen Kompetenz“ gegenüberstanden. Der intensive Austausch über dieses Thema wurde nach dem Vortrag beim anschließenden gemeinsamen Imbiss zusammen mit der Referentin noch eine Weile fortgeführt.